Kurzgeschichten

Hi meine lieben Freunde,
ich hoffe Ihr habt an dieser Seite viel Freude!

Euer Ben

Ps.: Schreibt mir bitte eure Meinung hierzu in mein GB! :)

Kommentar: Ich versuche mit dieser Geschichte ein Fantasieepos zu schreiben! Dabei habe ich mich an Tolkiens Meisterwerk "Der Herr der Ringe" gehalten! Mal sehen was draus wird!

 

 

In der Feste zu Hochtroil         <KAPITEL> I

   

Weiß standen Die Sterne am Himmel, als Metrial der mächtige und stolze, denn er war der Heerführer einer einstmals gewaltigen Streitmacht, unter dem Baume saß, welcher früher von seinem Großvater gepflanzt worden war. Still saß er da, still in Gedanken versunken, und schwer lasteten die Gedanken auf ihm, denn es stand kurz vor einem kriege, dem kriege gegen den westen, und mächtig war er zu jener zeit, denn Tausendmann stark waren seine Heere und listig ihre Führer, zu allem bereit was dem Volke mehr land und ihnen mehr macht verschaffen könnte! Und weit waren sie gekommen, weit über Felder und Gebirgsketten, vom Wetter zermürbt, und nun entschlossen keine gnade walten zu lassen! So sahen sie auch die Mannen des Metrial, die vor Panik flohen, denn sie wurden ausgeschickt den Feinde zu erspähen, und siehe, als sie ihn erblickten, überkam selbst den wagdemütigsten die furcht und viele wurde auf ihrer flucht von Pfeilen getötet! Doch die alte Feste zu Hochtroil war ein Bollwerg der Menschen des Ostens, denn keine machte konnte sie je einnehmen, oder aushungern. Denn siehe in ihren innern, befanden sich riesige Speicher mit Brot und es gibt 2 Brunnen, die von dem Flusse Graubach gespeist wurden.! Metrials Heerschar war 2000 Mann stark und viele ihrer hatten Pferde, kräftige und stolze, denn in jener zeit waren Pferde der stolz des Ostens, und die Kunst der Zucht, war auf dem gesamten Kontinent geschätzt und gerühmt. Metrial saß indessen, unter jenem Baume, er wusste zu jener zeit nicht, das sein Bruder und freund, den er am Anfang diesen Krieges auf schmerzliche weise verloren hatte, noch lebte und in dem Kloster zu Auenbachtal gesundgepflegt wurde! Er selbst war in die vierte schar der dritten Legion eingeteilt worden und sollte auch in den krieg ziehen, denn um des Westenshand abzuwehren bedurfte es jeden Mann, sei er schwach oder stark, denn der Wille wurde geschürt und ein Mann mit starken Wille vermag viel zu tun! Metrial wusste nur das der krieg bald losbrechen würde und er wusste das es ein böser krieg sei, ein krieg in dem freund gegen feind kämpfen sollte und die eigene wie auch die andere Seite starke Verluste erleiden würde! „ich kann es nicht zu lassen“ so sprach er zu sich, aber niemand hörte ihn, denn alle seine Gefolgsleute waren dem entsetzen und der Hoffnungslosigkeit ausgeliefert! „Thalen“ so rief der Heeresführer, „komm her und stütze  mich, denn meine gelenke sind schwer und wund, und meine narbe fügt mir üble schmerzen zu, bei jedem meiner schritte! “Thalen, er der oberste Diener des Heeresführers eilte herbei, und half ihm auf „ja wohl Heer, ihr solltet euch nicht zu sehr anstrengen, eure wunde lässt so etwas noch nicht zu.“ So wanderten sie an der Festmauer entlang unbeobachtet und in Gehdanken, jeder in den seinen und von draußen hörte man das klirren vieler Waffen und das Gerausche ausländischer stimmen.

Der Abend kam rasch und auf ihn folgt ein morgen und noch immer war die feste belagert, noch immer schien die Situation unverändert.

 Kommentar: Damit Ihr sehen könnt, dass auch das Ganze ein wenig spannender und mitreißender wird, habe ich mir erlaubt das 4. Kapitel schon vorwegzunehmen! ich schreibe gerade am 2,3,5 und 6. Teil...den ich dann natürlich auch hier veröffentliche!

 

Der Orakelspruch bewahrheitet sich         <KAPITEL>   IV

 

Er stand nun ganz alleine da, da in der Einöde und unter einem gespenstig grauen Himmel. Nebel lag über dem Tale und auf den wassern denn es war wohl früher morgen! Und die Mücken tanzten über dem toten land. Gritor der stolze stand mit dem schartig gewordenen Schwert der Plizere immer noch aufrecht! Und vor ihm sein Gegner, der Führer der westlichen macht, und auch war stolz, denn sehr alt wohl, und doch jung, stark in seinen Augen und doch weise und ehrerbietig, grausam und unheilverkündend! Hector, so sein Name, schwang seinen Zweihänder und furchterregend sah er aus, und für gewöhnlich bedurfte es der kraft von 3 starken knappen ihm seine Waffe zu tragen, und siehe er hielt sie mit nur einer hand, und schwang sie wie eine Birkenrute die von einem Kinde im spiel geschwungen wird! „komm nur“ so rief er „komm und kämpfe wenn es dein Schicksal ist zu sterben!“ er lachte grausam und hieb durch die Luft! Gritor aber war nicht von seinem mute verlassen, schwang ebenfalls seine Waffe und rief mit voller stimme zurück, „so komm doch alter Mann, lange ist es her, denn wir gegen einander kämpften, damals wart ihr mir ein meister, heute werde ich euren kopf mir zum zeichnen meines Sieges nehmen!“ „du wagst es? Du mindre Kreatur, als ich Metrial deinen Bruder tötete....“er hielt kurz inne um sich an dem schmerze seines Feindes zu weiden, der aber keine Miene verzog und stattdessen ihn mit einem scharfen blick bedachte, der sogar den großen Hector für einen Moment ins straucheln brachte „ als ich ihn tötete da hat er mir gesagt das sein Bruder dem Tode entronnen sei...er meinte das ich wohl verloren hätte! Aber dem ist nicht so!“ er rannte auf Gritor zu an laut krachte der geschmiedete stahl aufeinander, und die beiden Gegner taumelten einen Moment zurück ehe sie wieder auf einander einschlugen! Hector versetzte Gritor einen gewaltigen Fußtritt, dass dieser zurückgestoßen wurde, und nur knapp dem Tode entrann indem er sich geschickt zur Seite warf, dem Schwerthieb seines Feindes so entging! Er holte zum Gegenangriff aus doch Hector wandte sich geschickt um, holte aus, und hieb Gritor die rechte hand am! Mit einem Schmerzensschrei packte der verletzte das Schwert mit seiner linken, und stieß es blitzschnell tief in die Seite von Hector! Einen Moment war alles still, sein feind sackte in sich zusammen, ein Rinnsal von rotem blut in seinem Mundwinkel, sein Wamst war blutverschmiert, Gritor kauerte sich, von den schmerzen fast übermannt über ihn und sah in langsam erstarrende Augen, und Hectors Lippen zitterten, denn er versuchte Gritor etwas zu sagen „Jetzt, is...t ah...l..ah..les vorbei.... doch dddu solllst st—rbebb...“ mit diesen letzen Worten stand er auf um Gritor sein Schwert ins herz zu stoßen, er holte weit aus....und mit einem schrei schlugen zwei Schwerter zu, das von Hector ins leere wohl, das von Gritor trennte den kopf Hectors vom Rumpf! Das blut blubberte unaufhörlich aus dem toten Körper, und nun erkannte der junge König endlich das die Wahrsagerin recht behalten hatte, „und wenn der achte morgen graut und Mücken über dem toten Gehwässer tanzen, soll dein feind durch deine linke hand enthauptet werden“!

So stand er vor der Leiche seines Todfeindes....alleine...und weit im Osten entbrannte der letzte und wohl entscheidende krieg gegen den westen!

 

Kommentar: Mit dieser nun folgenden Geschichte, hab ich mir zum ziel gesetzt eine "Weihnachtsgeschichte" zu schreiben, und ich denke, das ist mir auch ganz gut geglückt! Diese Geschichte gehört zu der Sammlung "Geschichten im Advent"... 

Tittelkus, und das Wunder der Kekse

Das rote Feuer prasselte gemütlich in dem alten Kamin, der schon so viele Winter dem Haus Wärme geschenkt hatte, und sofern gut gereinigt , eine Gemütlichkeit ausstrahlte welche die ganze Familie umhüllte! Jetzt wo es langsam Abend wurde, und draußen die Eisblumen an den Fenstern blühten, denn es war Winter zu jener zeit, saßen die Enkelkinder gemeinsam mit ihrem Großvater vor jenem Feuer. Und die Augen der Kinder leuchteten, als ihr Großvater neues holz auflegte, und sich in seinen Sessel setzte, denn zu dieser zeit, zu weihnachten nämlich, erzählte er des öfteren Geschichten und Märchen aus längst vergangen tagen, von Drachen und Prinzen und schönen Mädchen! Prächtige Schlösser und bunte fahnen, waren da, und wenn sein jüngster Enkel der kleine Sebastian sich dem erzählen hingab, da war er es plötzlich der dem Drachen gegenüberstand, oder um die hand einer Prinzessin anhielt. Steffi war da schon ganz anders, sie war nämlich viel älter, so sagte sie stets, und schon so erwachsen, das solche Kindermärchen sie nicht im geringsten interessieren würden! sie wohl doch nur 9 Jahre alt, aber vor ihrem 7 Jahre alten Bruder machte es halt so viel Spaß anzugeben. In Wirklichkeit bangte sie mit dem Prinzen, wenn der im land der Feuer einsam und furchtlos den Apfel der Unsterblichkeit suchte! „aber heute will ich euch von dem Mond erzählen“, der Grosvater schnaubte, jenes zufriedene schnauben, wenn er zufrieden ist und die Welt nicht schöner hatte sein können, „denn der Mond ist nicht irgend ein ding, das leuchtet und zu und abnimmt, nein, der Mond ist ein Geschenk und ein Denkmahl für die holde Magd Ruth!“, er unterbrach sich und zog an seiner pfeife, tief schwarze Rauchwolken stiegen zur Zimmerdecke auf, er sah in die nun immer größer werdenden Augen seiner Enkel und schmunzelte! Er liebte es so aufmerksame Zuhörer zu haben, und seine Enkel liebte er über alles, er holte tief Luft und erzählte dann weiter, „ja, denn vor langer zeit da lebte in einem königreich ein Zauberer, er konnte sich alles herbeihexen was sein herz begehrte, und der König, Ben Van Sensel, war über jenes geschickt sehr froh. Konnte er doch so sehr leicht sein Volk in allen dingen, die es wünschte befriedigen! Doch der Zauberer, mit dem Namen Tittelkus , hatte eine Schwäche, er liebte Kekse über alles, doch er konnte diese nicht so zaubern wie er sie haben wollte! Das verstimmte den armen Tittelkus gewaltig und er ersann eine list um Abhilfe zu schaffen“ der Großvater brach erneut ab, um wieder tief zu schnauben, das Zimmer war gar zu gemütlich, als das er es hätte unterdrücken können, „wo war ich? Ach ja, er schickte Kunde in das gesamte land um den Bäcker, welcher ihm Kekse backe,  3 wünsche zu erfüllen! Und siehe es meldeten sich viele, doch niemand schaffte es die Kekse so zu backen, wie Tittelkus sie wollte. Doch als er im Palastgarten einherging, um seinen Missmut abzuschütteln, saß dort ein Mädchen, von schöner natur und lächelte ihn an, es war Fräulein Ruth, . >was lächelst du so?< fragte der Zauberer, und sah das Mädchen an, >ich lächle, weil ich keine sorgen habe, und weil ich die besten Kekse des ganzen Königreichs habe!< >die besten?<, antwortete der Zauberer, >die besten<, sprach die Magd! >Ich erlernte  die Kunst  von meiner Großmuter.< >dann gib sie mir, sodass ich sie probieren kann!<, >nein, sprach Ruth, wieso sollte ich das tun?<, weil ich dir dann drei wünsche erfülle, sei es was du willst, Gold, Edelsteine, oder ewiges leben<, doch die Magd schwieg und verweigerte ihm wiederum das Gebäck! Sie meinte zu ihm das er einen grund finden solle, einen grund warum sie ihm die Kekse geben sollte! Und so dachte der weiseste aller Magier nach, und kam nicht auf die entscheidende Lösung, bis er eines Tages gedankenverloren durch die Straßen der Stadt wanderte, die gleich vor den Toren des Palastes lag. Dort lief ein in lumpen gekleideter Mann und er trug eine rose, >für wen ist denn diese rose? Und warum nur eine?< >die rose ist für meine kranke Frau, Herr, ich kann mir nicht mehr leisten, denn als Bauer bin ich sehr arm.< Tittelkus ließ den Mann fort gehen, doch folgte ihn unbemerkt und dachte immer zu, wie eine einzelne, welkende rose seiner kranken Frau helfen könne. Doch als er an seinem hause ankam und durch eines der Fenster sah, war das Zimmer grade zu erleuchtet von Glückseligkeit, und die alte schwerkranke Frau, die daniederlag hatte das erste mal seit langer zeit wieder ein zuversichtliches lächeln in ihrem Gesicht! Tittelkus war auf den richtigen Gedanken gekommen, schnell sprach er ein paar Silben, und glaubt man es oder auch nicht, die Frau konnte aufstehen, und ward geheilt! Doch der Magier hatte sich schon aufgemacht, auf zum Palastgarteen, und da saß sie auch wieder im Schatten eines Holunderbaumes, mit einem lächeln auf ihren wunderschönen Lippen. >jetzt weiß ich es, brachte Tittelkus hervor, gib mir die Kekse, denn dann machst du mich wieder glücklich und ich schenke dir ein lächeln.< und als er das sagte, umarmte ihn Ruth, und gab ihm die Dose mit den Keksen, und es waren wirklich die besten im lande! Doch Stephans sprach einen Zauberspruch um Ruth, dem kleinen Mädchen das ihm wieder beibrachte die kleinen dinge mehr zu schätzen als viele große, ein Geschenk zu machen! Und so setzte er den Mond an den Himmel, denn Mond heißt auf der alten Sprache „Keks“ und das sollte ein Zeichen der Verbundenheit und stille sein, ein lebendlang und bis in alle Ewigkeit!“ der Großvater stutzte und zog an seiner pfeife, sah geistesabwesend hinaus, in den klaren Himmel, und zum Mond hinauf, der so hell und klar schien wie immer und ihn anzulächeln schien, Sebastian und Steffi standen auf und gingen zu bett. Großvater löschte das licht und schloss die Fensterladen, es hatte zu Schneien begonnen, das Feuer knackte... und die Eisblumen am Fenster entfalteten ihre Blüten!

 

Kommentar: Tja, es ist für mich und viele andere "Schreiberlinge" leichter eine Geschichte traurig zu machen...eine Komödie zu verfassen ist dagen viel schwerer, aber eine Tragödie mit einem Ende zu schreiben, welches für jeden Leser anders ist, dass ist dann auch wieder ein Sonderfall...wie hier auch!

 

Stille Nacht...

Eine alte weise erzählt davon, dass in jedem Menschen, tief in seiner selbst ein Vogel wohne. Dieser Vogel wird von nur sehr wenigen Menschen wahrgenommen, ich meine fast von niemanden...dieser Vogel ist in düsteren tagen still und gibt keinen laut von sich, doch ist ein Mensch fröhlich, so singt er! Er singt eine wunderschöne, leise Melodie...und manche wissenden  nennen diese Melodie „die Erleuchtung“, denn wahrlich ist sie wie ein blendendes licht. Doch ist es nicht jedem Menschen vergönnt, die einzige, größte...und sagenhafteste Erfüllung zu finden, um ihren eigenen Vogel  singen zu hören!  

Tiefe nacht, es ist Winter...die Straßen sind leer, und ein eisiger wind weht! Kein Mensch ist zu sehn, noch nicht mal eine Katze ist bei dieser Kälte draußen. Doch was ist das? Mark Klenton, ein alter Mann, er ist wohl schon seit 5 Jahren auf der Straße. Nun alt und schwach und traurig. Er schleppt sich gerade auf einen tot wirkenden Hinterhof...seine recht hand ist zu einer faust geballt, sein Gesicht blau vor Kälte! Wann hat er das letzte mal etwas gegessen? Er überlegt, aber es fällt ihm nix dazu ein...er sieht sich um, leere. Die ‚Unterkunft’ ist voll bis unters dach und er weiß das, aber obgleich es ihm sehr kalt sein muss und seine gelenke ihm schmerzen bleibt er sitzen. Ein vergeistigter, alter greis! zu kämpfen hat er längst aufgegeben, denn für sich selbst hatte er bereits vor Jahren den Kampf verloren. Er betrachtet seine schwieligen Hände voll Abscheu...>was taugt der beste Arzt, wenn er seine Familie nicht retten kann?<,  wohlwahr er war Arzt gewesen. Zu jener zeit vor 5 Jahren, war seine Familie in eine Schießerei geraten, er konnte allerdings nichts mehr tun, denn diese Verletzungen überstiegen seine Kunst als heiler! >ich hätte mich mit meinem eigenen Skalpell richten sollen, warum nur....<, er bricht in tränen aus! Ein plötzlich aufkommender wind lässt ihn zusammenfahren, er öffnet seine Hanf, und in ihr liegt ein goldener ring...er betrachtet ihn und plötzlich ist es dem alten, als höre er eine leise Melodie...oder eine art Lied...er sieht auf...die leere kalte Straße verschwindet, der wind ist jetzt eine angenehme Brise. Er sitzt unter einem Baum, es ist jener Baum , wo er bereits als Kind gerne gesessen hatte...Er erinnert sich plötzlich an alles und sieht sich selber, johlend und vor glück singend über die blumenbunte wiese rennen, die arme hoch in die warme Frühlingsluft gestreckt. Doch was ist das? Plötzlich ist der Baum verschwunden! Ein haus....ein Hausflur...eine Tür....und....>Jana? Nein du lebst?! Jana! Ich ...ich wollte....<, aber seine Frau hört ihn nicht, stattdessen öffnet sie die Tür, und lässt einen jungen Mann herein...sie umarmt, und küsst ihn und beide steigen in ein rotes...>mein Cabrio? Warum? Jana!!!<, er versucht aufzustehen, doch irgendetwas hält ihn am boden fest! Auf einen schlag fällt ihm auf das er dieser junge Mann war, er....allerdings vor vielen Jahren...... Der Hausflur verschwimmt, was passiert nun? Mark wischt sich über seine Augen... es ist dunkel, seit wie viel Jahren schon hatte Mark nicht mehr über diese Zeiten nachgedacht? Eine Ewigkeit wohl, und jetzt da die Dunkelheit ihm zeit gewährt, holt er alle diese Erinnerrungen wieder in sein Gedächtnis... Nun beginnt er zu erzählen, wie als wenn er mit einem gutem freund spräche...>nun, Jana, ich lernte sie vor fast 47 Jahren kennen... nun bin ich alt und schwach und meine Glieder versagen mir den dienst und auch mein kopf will nicht mehr das tun was ich will, aber meine liebe zu ihr ist ungebrochen! Wir lernten uns kennen, als der krieg, der zweite Weltkrieg sein ende nahm, und verloren uns als ICH ihr nicht helfen konnte....sie gab mir stets ihr liebe, stützte mich und ich konnte ihr alles erzählen, aber als sie meine Hilfe brauchte war ich nicht zur stelle, oder ich war zwar da, aber ich war zu ungeschickt, zu dämlich! Wir heirateten vor 32 Jahren, sie trug ein kleid aus weißer Seide, ich hatte ihr einen ring gekauft...ich hatte nur das Geld für einen einfachen, glatten ohne Stein, aber sie umarmte mich, und meinte das dass unwichtig sei, denn  auch ohne ring würde sie mich auf ewig lieben!

23.dezember 1987 0:34Uhr

„Glückwunsch....es ist ein Mädchen!“   

Ich erinnere mich noch eine die Tonlage, als mir der Arzt damals meine Sylvia das erstemal in die arme gab! Ich wusste nicht das ich sie durch meine eigene schuld bald schon verlieren würde...< Mark unterbricht sich... sein Körper fühlt sich eigenartig leicht ein... die Dunkelheit vergeht... ein wunderschöner Raum offenbart sich ihm... weiße mit Leinentüchern bedeckte wände, und auf dem boden ein Teppich, dessen Musterung er noch nie zuvor gesehen hatte! Er sitzt noch immer... blickt auf, und in die brauen, glänzenden Augen einer jungen Frau! Mark beginnt leicht zu zittern...>Jana? Jana...<er beginnt zu weinen...>Jana....bitte vergib mir....< und durch den Vorhang seiner tränen sieht er seine Frau... Und sie spricht ihn an >Mein geliebter Mark, ich brauche dir nicht zu verzeihen, denn du hast damals getan was du konntest! Vergib dir mir das ich dir vor meinem Tode nicht sagen konnte wie sehr ich dich liebe, und das kein Mensch mich hätte retten können. Sieh mein schatz, du hast dich solange zeit gequält, aber jetzt ist deine Pein beendet, denn unsere liebe kann nun mit der Unendlichkeit verschmelzen. Sylvia, sie wartet schon auf dich, denn auch sie ist bei mir... Mark bitte, gib mir deine hand!< Mark sagt nix, aber seine Augen strahlen... wie von einem inneren licht erhellt,  er streckt Jana seine hand entgegen, und sie nimmt diese. Zieht in sanft nach oben, und beide gehen, hand in hand der Unendlichkeit, und der ewigen liebe entgegen.

  Hart klirrt Gold auf dem steinigen boden, der ring war aus der steif werdenden hand gefallen....liegt nun glatt und kalt auf dem Hinterhof...

Der Mond scheint....tiefe Stille... nur ein leises Singen... wie aus weiter der ferne kommend...

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Eine alte weise erzählt davon, dass in jedem Menschen, tief in seiner selbst ein Vogel wohne.

 

Dieser Vogel wird von nur sehr wenigen Menschen wahrgenommen, ich meine fast von

 

Niemanden... dieser Vogel ist in düsteren tagen still und gibt keinen laut von sich, doch ist ein

 

Mensch fröhlich, so singt er! Er singt eine wunderschöne, leise Melodie...

 

Hier treffen zwei Welten aufeinander, mit zwei unterschiedlichen Vorstellungen von einem perfekten Leben. Welche Meinung wird sich als richtig erweisen und wer wird am Ende als Sieger hervorgehen? Oder gibt es überhaupt 'nur' einen Sieger...

 

Die Freude am Leben und der gelbe Helm

Es begann zu regnen und der sandige Weg zur Baustelle verwandelte sich zunehmend in eine unwirkliche Matschwüste, die gewiss so manches Kind in freudige Begeisterung hätte versetzen können! „Ich hasse es wenn es regnet!", meinte Petro eher zu sich selber, als zu jemand anders, denn erstens kannte er hier niemanden, und zum zweiten war es ihm egal, was jemand anders davon hielt! Er war ein Mensch der sein leben in vollen Schubern genoss, schon lange hatte er sein altes Leben an den Nagel gehängt und nun lief er über diese Matschwüste und dachte an das Wetter! „Nun ja... das ist eine Sache des Betrachters!", kam unverhofft die Antwort, auf seine Feststellung, und lies Petro zusammenfahren... „Wer sagt das?", bekundete er und blickte sich um, der Satz kam wohl von einem dicken Kerl, der einen gelben Helm trug und in der Linken eine Maurerkelle hielt, die er dann etwas verlegen zwischen die Beine klemmte und sich das Wasser, aus dem vor Anstrengung roten Gesicht wischte! „Nunja??", gab Petro zurück, „Bei diesem Wetter hätte ich nie einen Fuß vor die Tür gesetzt... und warum ich jetzt überhaupt hier bin, liegt an der Unzuverlässigkeit der S-Bahn!", er schnaufte, „Das Leben ist doch viel zu schön um im Regen...", er betrachtete die Maurerkelle und den daneben befindlichen Eimer mit Mörtel, „...um zu schuften! Ich sage dir etwas mein Bester, geh Nachhause und leg dich ins Bett! „nein!", gab der Mann mit dem gelben Helm zurück, „Arbeiten, das gibt mir einen Sinn am Leben, da freue ich mich, wenn ich nach harter arbeit wieder nach hause gehen kann! Und wenn ich später meine Rente bekomme, sitze ich vor der Heizung... und weiß das ich mir die Pfeife... den Tabak und den Ohrensessel verdient habe, mit meinen eigenen Händen!", er sah auf seine Schwielen herab! Petro drehte sich um, und schaute dem Rohbau skeptisch ins Gesicht... „Ich weiß noch, was es für ein Gefühl war, den ganzen Tag im Heu liegen... die Herde meiner Schafe um mich herum, und in den Himmel zu sehn! Weißt du wie schön es ist, dem Wind zu zuhören?". Der Mann mit dem gelbem sah auf den matschigen boden herab „Ich habe mir noch nie dafür Zeit genommen!", flüsterte er betrübt! Ich weiß es" ,fuhr Petro fort," und ich weiß, wie schön es ist gute Luft einzuatmen, nicht den Staub einer Baustelle! Und wenn es regnet, unter einer Eiche ein Nickerchen machen...", er wurde etwas unsicher... „das soll nicht heißen, das ich immer nur gefaulenzt habe... es war manchmal", er stutzte erneut, „ eine echte Herausforderung...". hatte er etwa Zweifel an seinem eigenen leben? Nein!! Niemals...! er stoppte und drehte sich um, doch der Mann war verschwunden, nur noch die Maurerkelle lag neben dem gelben Helm, in welchen sich bereits eine seichte Lache Wasser gebildet hatte... Petro nahm ihn zögerlich in die Hand... „eine pfeife...", flüsterte er... „Tabak...und einen Ohrensessel!"...

 

 

 

O.k., das nächste Update kommt ganz sicher, und dann folgen weitere Geschichten,

bis denn dann, Euer BenFan